Warum die Messe-Saison im Dezember beginnt
Für Aussteller beginnt die Frühjahrs-Saison nicht mit dem ersten Messetag, sondern Monate vorher. Zwischen Februar und April drängen sich die großen Branchentreffen – von Konsumgüter- und Bildungsmessen im Februar über Handwerks- und Industriemessen im März bis zu den großen April-Terminen. Wer auf mehreren Messen ausstellt, plant Standbau, Personal, Content und Technik in einem engen Korridor zwischen Dezember und Februar.
Für die Technik gilt dabei eine einfache Logik: Mietgeräte sind ein endlicher Bestand. Wenn mehrere Großmessen in derselben Woche stattfinden – was im Frühjahr regelmäßig der Fall ist –, konkurrieren tausende Aussteller um dieselben Touchscreens, LED Walls und Großdisplays. Die Termine der relevanten Messen finden Sie in unserem Messekalender.
Der Zeitplan: rückwärts vom Messetermin
Bewährt hat sich die Rückwärtsplanung vom ersten Messetag aus – mit drei festen Meilensteinen:
Technik fixieren
Standgröße und Standkonzept stehen – jetzt die Technik verbindlich buchen: Displays, Touchscreens, ggf. LED Wall, Halterungen, Mediaplayer, Notebooks und Tablets. Acht Wochen Vorlauf sichern die Wunschgeräte auch in Wochen mit Messe-Häufung. Gleichzeitig beim Messeveranstalter Strom und Internet für den Stand bestellen – die Bestellfristen der Messegesellschaften enden oft sechs bis vier Wochen vor der Messe, danach wird es teurer.
Content liefern
Videos, Präsentationen und interaktive Anwendungen in der finalen Fassung anliefern – im richtigen Format und in der richtigen Auflösung. Vier Wochen Puffer erlauben einen Testlauf auf dem echten Gerät, Korrekturschleifen und die Konfiguration von Touch-Anwendungen im Kiosk-Modus. Wer Content erst in der Aufbauwoche liefert, testet ihn zum ersten Mal vor Publikum.
Logistik klären
Hallen- und Standnummer, Aufbau-Zeitfenster, Ansprechpartner vor Ort und Erreichbarkeiten final bestätigen. Anlieferzeitpunkt mit Standbauer koordinieren: Die Technik kommt sinnvollerweise, wenn der Standbau steht, aber bevor die Reinigung durchläuft. Jetzt auch klären, wer am Abbautag die Geräte übergibt – nach Messeschluss leeren sich die Hallen schnell.
Die 12-Punkte-Technik-Checkliste für Aussteller
Diese zwölf Punkte decken die Technik-Planung eines Messestands vollständig ab – von der Displaygröße bis zur Versicherung:
Die drei häufigsten Fehler – und wie Sie sie vermeiden
Drei Fehler sehen wir auf Messen immer wieder. Alle drei sind mit minimalem Aufwand vermeidbar:
Fehler 1: Zu kleines Display
Ein 43-Zoll-Display an einem 50-m²-Stand verschwindet optisch. Aus fünf Metern Gang-Entfernung sind Details und Texte nicht mehr erkennbar – die Wirkung verpufft.
Lösung: Displaygröße am Betrachtungsabstand ausrichten, im Zweifel eine Größe höher.Fehler 2: Vergessener Strom
Der Klassiker: Die Technik steht am Stand, aber niemand hat den Stromanschluss beim Veranstalter bestellt. Nachbestellungen während des Aufbaus sind teuer und nicht immer möglich.
Lösung: Strom direkt mit der Standanmeldung bestellen – mit Leistungsreserve.Fehler 3: Content im falschen Format
Das Imagevideo liegt in 4:3 vor, die Stele ist im Hochformat, die LED Wall hat eigene Pixelmaße: Falsch formatierter Content wirkt verzerrt, abgeschnitten oder mit schwarzen Balken.
Lösung: Formate vor der Content-Produktion abfragen, vier Wochen vorher Testlauf.Der Frühbucher-Vorteil bei Messe-Häufung
Im Frühjahr finden regelmäßig mehrere Großmessen parallel oder in direkter Folge statt – teilweise am selben Standort, teilweise verteilt über München, Nürnberg, Frankfurt, Köln und Düsseldorf. Für den Mietmarkt bedeutet das: In diesen Spitzenwochen sind bestimmte Gerätekategorien deutschlandweit knapp – allen voran große Touchscreens (65 Zoll aufwärts), 98- und 100-Zoll-Displays, LED Walls und doppelseitige Stelen.
Konkret heißt das für Aussteller:
- Acht Wochen Vorlauf sind die Untergrenze für Wunschgeräte in Spitzenwochen – wer für mehrere Messen gleichzeitig plant, bucht besser noch früher.
- Frühbucher erhalten die volle Auswahl: exakte Modelle, Größen und Stückzahlen statt „was noch verfügbar ist".
- Mehrmessen-Pakete lohnen sich: Wer im Frühjahr auf drei Messen ausstellt, kann dieselbe Technik als Saisonpaket mieten – inklusive abgestimmter Logistik zwischen den Standorten.
- Kurzfristige Anfragen bleiben möglich: Mit über 1.000 Mietgeräten können wir oft auch in Spitzenwochen noch liefern – aber ohne Garantie auf das Wunschmodell.
Messetechnik mieten – aus einer Hand
Über 1.000 Mietgeräte für Messestände: Displays, Touchscreens, LED Walls, Notebooks und Tablets. Lieferung direkt in die Halle, deutschlandweit und europaweit. Seit 1999.
Einen Überblick über alle Mietkategorien, Einsatzbereiche und Ablauf finden Sie auf der Seite Veranstaltungstechnik mieten. Details zu Größen, Auflösungen und Montageoptionen der Messe-Displays: Monitore & Displays mieten.