Das richtige Display für den Messestand wählen
Die Wahl des passenden Displays entscheidet maßgeblich über den Erfolg Ihres Messeauftritts. Zu groß, zu klein, falsche Auflösung oder schlechte Helligkeit – all das kann Besucher abschrecken statt anzuziehen.
Displaygröße nach Standgröße
- Kleine Stände (6–12 m²): 43" bis 55" Monitore reichen meist aus. Ideal als Produktpräsentation oder Info-Screen.
- Mittlere Stände (12–30 m²): 65" bis 86" Displays oder eine Kombination mehrerer Bildschirme. Touchscreens für interaktive Produkt-Konfiguratoren.
- Große Stände (ab 30 m²): LED Walls oder 98"–130" Displays als Blickfang. Mehrere Touchscreens für verschiedene Produktbereiche.
Praxis-Tipp: Planen Sie nicht nur das Display, sondern auch den Standfuß. Bodenständer sind flexibel positionierbar, Traversen-Klemmen sparen Standfläche, und Wandhalterungen eignen sich für Systemstände.
Zubehör nicht vergessen
Neben dem Display selbst benötigen Sie oft einen Mediaplayer, HDMI-Kabel in ausreichender Länge und bei Touchscreens ggf. einen Windows-PC für die Steuerungssoftware.
Outdoor-Stelen und Außendisplays richtig planen
Displays im Außenbereich stellen besondere Anforderungen an Helligkeit, Wetterfestigkeit und Stromversorgung. Wer hier falsch plant, riskiert unleserliche Inhalte oder teure Reparaturen.
Helligkeit ist entscheidend
Standard-Indoor-Displays haben ca. 300–500 Nit. Im Außenbereich brauchen Sie mindestens 2.000 Nit, besser 2.500–3.000 Nit. Nur so sind die Inhalte auch bei direkter Sonneneinstrahlung lesbar.
Schutzklasse beachten
IP55 ist der Mindeststandard für Outdoor-Einsatz: Staub und Spritzwasser von allen Seiten. Für dauerhaft installierte Stelen empfehlen wir mindestens IP55 mit zusätzlicher Temperaturregelung (Heizung im Winter, Kühlung im Sommer).
Festinstallation vs. temporärer Einsatz
Für temporäre Outdoor-Events (Stadtfeste, Open-Air-Messen) genügen mobile Outdoor-Displays auf robusten Standfüßen. Für permanente Installationen (Einzelhandel, Gastronomie, öffentliche Plätze) sind Fundament, Stromanschluss und wetterfestes Gehäuse nötig – ein Projekt, das wir in Zusammenarbeit mit Bauunternehmen komplett umsetzen.
Praxis-Tipp: Bei permanenten Outdoor-Stelen unbedingt an einen Wartungsvertrag denken. Software-Updates und regelmäßige Reinigung der Sensoren und Lüftungsschlitze verlängern die Lebensdauer erheblich.
Transparente Monitore – Technik, Einsatz und Wirkung
Transparente OLED-Displays gehören zu den spektakulärsten Produkten in der Medientechnik. Doch wann lohnt sich der Einsatz und was muss man beachten?
Wie funktioniert ein transparenter Monitor?
Transparente OLED-Panels nutzen die Eigenschaft organischer LEDs, dass sie kein Backlight benötigen. Pixel, die aus sind, sind tatsächlich durchsichtig. So entsteht ein Display, durch das man hindurchschauen kann, während gleichzeitig Grafiken, Texte oder Animationen angezeigt werden.
Ideale Einsatzszenarien
- Vitrinen und Showrooms: Echtes Produkt hinter dem Display, digitale Infos darüber – z.B. für Schmuck, Uhren oder Luxusgüter.
- Museen und Ausstellungen: Exponate mit zusätzlichen Informationsebenen anreichern.
- Messestand-Highlights: Wow-Effekt garantiert – Besucher bleiben stehen und schauen.
- Schaufenster: Tagesangebote oder Marken-Animationen, ohne die Sicht ins Geschäft zu verdecken.
Praxis-Tipp: Für die beste Wirkung sollte der Hintergrund hinter dem transparenten Display beleuchtet sein. Dunkle Inhalte auf dem Display wirken transparent, helle Inhalte sind sichtbar. Weiße Hintergründe im Content vermeiden!
Dry-Hire verstehen – So funktioniert die Gerätemiete ohne Service
Dry-Hire ist ein gängiges Modell in der Veranstaltungstechnik, doch viele kennen den Begriff nicht. Hier erklären wir, was dahintersteckt und für wen es sich lohnt.
Was genau ist Dry-Hire?
Bei Dry-Hire mieten Sie ausschließlich die Hardware – ohne zusätzliche Dienstleistungen wie Planung, Aufbau, Betreuung oder Abbau. Sie erhalten das Gerät im Transportcase und sind selbst für Setup und Rückgabe verantwortlich.
Für wen ist Dry-Hire geeignet?
- Eventtechnik-Firmen: Sie haben eigene Techniker und brauchen nur die Hardware.
- AV-Dienstleister: Kapazitätsengpässe überbrücken, ohne eigenen Bestand aufzubauen.
- Weitervermieter: Geräte unter eigenem Namen an Endkunden vermieten.
- Messebauer mit Erfahrung: Technik selbst aufbauen und in den Stand integrieren.
Dry-Hire vs. Einsatzpauschale
Die Einsatzpauschale ist das Gegenteil von Dry-Hire: Hier bekommen Sie alles aus einer Hand – Beratung, Lieferung, Aufbau, Einrichtung, Betreuung vor Ort und Abbau. Ideal für Endkunden, die sich um nichts kümmern möchten.
Praxis-Tipp: Unseren gesamten Dry-Hire-Bestand mit aktueller Verfügbarkeit, Bildern und Spezifikationen finden Sie auf
dry-hire.com/servus.